Brandwundenversorgung - Hilfsmittel online kaufen

Kritische Versorgung von Brandwunden im klinischen Bereich

Brandwunden und Verbrennungen sind Verletzungen, die durch eine übermäßige Hitzeeinwirkung auf das jeweils betroffene Gewebe entstehen und somit schädigen. Werden diese Schäden durch Hitzeeinwirkung von Flüssigkeiten oder heißem Dampf verursacht, wird die Verletzung Verbrühung genannt.

Brandwunden – Schweregrade und deren Einteilung

Verbrennungen werden für die Einschätzung, Erstbehandlung und weiterführende Behandlung, sowie Dokumentation im Behandlungsverlauf nach gewissen Schweregraden eingeteilt.

Bitte beachten Sie, dass die richtige Einteilung eines Verbrennungsgrades und dessen Behandlung von einem fachkundigen Mediziner angeordnet werden muss. Verbrennungsmuster und Wunden müssen individuell mit Zustand, Grunderkrankungen und Vorgeschichte des Patienten betrachtet werden. 

Brandwunden - Schweregrad 1

Bei Verbrennungen ersten Grades ist meist eine Hautrötung ersichtlich. Einhergehend ist dieses Verbrennungsmuster oft mit Schwellungen des Gewebes und mäßigen bis starken Schmerzen, beispielsweise nach einem Sonnenbrand. An Stellen mit Verbrennungen 1. Grades ist die natürliche Barrierefunktion der Haut oder der Schleimhaut gestört oder verloren gegangen. Damit steigt das Infektionsrisiko.

Wenn Verbrennungen des ersten Grades behandelt werden, werden größtenteils nur pflegende Salben zur Unterstützung der Hautregeneration verwendet. Üblicherweise läuft die Wundheilung relativ spontan ab und es kommt zu keiner Narbenbildung. Verband oder eine antibakterielle Behandlung sind überwiegend nicht notwendig.

Brandwunden - Schweregrad 2a

Bei Verbrennungen dieses Schweregrades findet eine Blasenbildung statt. Der Wundgrund ist allgemein rosig und eine rekapillisierung des Gewebes findet statt. Oftmals mit starken Schmerzen einhergehend. Die Haare sind noch fest verankert.

Bei oberflächlichen Verbrennungen des zweiten Grades werden oftmals eine aseptische Wundreinigung und ein Wundschutz zur Behandlung angewiesen. Die Reinigung ist notwendig, damit keine Fremdkörper und Verunreinigungen die Wundheilung beeinflussen. Für eine Wundheilung im feuchten Milieu wird eine Hydrokolloid-Wundauflage verwendet und damit die Wunde geschützt.  

Brandwunden - Schweregrad 2b

Bei Verbrennungen dieses Schweregrades findet eine Blasenbildung statt. Der Wundgrund ist allgemein blasser und eine rekapillisierung des Gewebes findet nur reduziert oder gar nicht statt. Oftmals mit weniger starken Schmerzen einhergehend. Die Haare lassen sich leicht entfernen.

Bei einer tieferen Verbrennung zweiten Grades wird das nekrotische Gewebe der Verbrennung entfernt. Dies geschieht oft im stationären, klinischen Umfeld. Nach Abtragung der nekrotischen Gewebeschichten wird eine aseptische Wundreinigung durchgeführt und eine feuchte Hydrokolloid-Wundauflage gewählt. Sie schützt die Wunde vor äußeren Einflüssen und fördert die Wundheilung.

Brandwunden - Schweregrad 3

Der Wundgrund ist bei diesem Schweregrad eher trocken, lederartig und hart. Durch abgestorbenes Gewebe findet eine Schmerzempfindung an den betroffenen Stellen nicht mehr statt. Es bilden sich Nekrosen und Haare sind keine mehr vorhanden.  

Bei Brandwunden in diesem Schweregrad wird das nekrotische Gewebe chirurgisch im sterilen Umfeld abgetragen. Haut und Fettgewebe werden bis auf die Bindegewebsstrukturen, den sogenannten Faszien, abgetragen. Die Wundreinigung erfolgt aseptisch und wird, je nach Schwere, Größe oder Lokalisation der Bandwunde, mit Hauttransplantationen oder Ersatzmaterial unterstützend abgedeckt.

Brandwunden - Schweregrad 4

Bei Verbrennungen dieses Schweregrades findet eine Verkohlung von Unterhautfettgewebe, Muskeln und Knochen statt.

In diesem Stadium besteht akute Lebensgefahr. Operative Eingriffe an verkühlten Körperstellen oder den Gliedmaßen sind kaum abzuwenden. In vielen Fällen bleibt nur eine vollständige Entfernung der betroffenen Stellen, etwa durch eine Amputation der betroffenen Gliedmaßen.

Brandwundenversorgung – Größe und Ausmaße bestimmen 

Größe und Ausmaße von Verbrennungen und Brandwunden werden bei der ersten Begutachtung häufig durch Rettungsmediziner eingeschätzt. Der ausschlaggebende Wert in wird Prozentzahlen zum Verhältnis der gesamten Körperfläche angegeben. Damit eine schnelle, aber durchaus korrekte Einschätzung erfolgen kann, hat sich im Rettungsdienst und der Notfallmedizin die 9er-Regel nach Wallace etabliert. Dabei wird der Körper in Quadranten eingeteilt, die in etwa 9 Prozent oder das doppelte der Gesamtfläche betragen. 

Körperregion

Prozentzahl im Verhältnis Gesamtfläche

Kopf inkl. Halsregion

9 % Körperfläche

Arm, einzelne Extremität

9 % Körperfläche

Bein, einzelne Extremität

18 % Körperfläche

Brust- und Bauchbereich

18 % Körperfläche

Rücken

18 % Körperfläche

Region Genitalbereich

1 % Körperfläche

 

Diese Werte werden für Erwachsene Patienten genutzt. In der Pädiatrie wird aufgrund anderer Größenverhältnisse eine andere Formel genutzt.

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