Infusionsbedarf - Infusionsbesteck, Nasalzerstäuber & mehr.

Die Infusion

Bei einer Infusion wird eine größere Menge an Flüssigkeit kontrolliert in den menschlichen Körper verabreicht. Die Infusionslösung befindet sich in einem Behältnis aus Glas oder Kunststoff und wird mit einem System an den für die Infusion gelegten Zugang verbunden. 

Das Infusionsbesteck

Zur Verbindung des Behälters, in dem sich die Infusionslösung befindet, mit dem gelegten Infusions-Zugang wird ein Infusionssystem benötigt. Umgangssprachlich auch Infusionsbesteck oder auch Infusionsgerät genannt. Mit diesem Infusionsbesteck kann die Infusionslösung dann über einen subkutanen, intramuskulär oder auch intravenös verabreicht werden. 

Aufbau des Infusionsbestecks

Ohne Infusionsbesteck kann eine Infusionslösung nur noch per Injektion verabreicht werden.

Ein Infusionsbesteck setzt sich zusammen aus:

  • dem Einstechdorn, der meistens scharf geschliffen ist, um ein leichtes Einstecken in den Infusionsbeutel zu ermöglichen. 
  • der Tropfkammer, die mittels Filtermembran ein Eindringen von Luft verhindert und durch die Kammer die tatsächliche Geschwindigkeit der Verabreichung anzeigt.
  • dem Durchfluss-Regler, mit dem Einfluss auf die Applikationsgeschwindigkeit genommen werden kann.
  • dem Verbindungsstück, das ein Infusionsbesteck mit dem Infusions-Zugang verbindet.
  • dem Schlauchsystem, das die einzelnen Bestandteile zu einem System verbindet und über das die Infusionslösung geleitet wird.

Unterschiede Schwerkraftinfusion & Druckinfusion

Bei den Infusionsarten wird zwischen der Schwerkraftinfusion und der Druckinfusion unterschieden.

Bei der Schwerkraftinfusion wird die Schwerkraft dazu genutzt, die Infusionslösung langsam aber beständig in den Infusions-Zugang zu applizieren. Dabei muss auf einen ausreichenden Höhenabstand zwischen dem Behältnis mit Infusionslösung, meist hängend am Infusionsständer und dem Infusions-Zugang des Patienten geachtet werden. Der Behälter wird dann mit einem Schwerkraft-Infusionsbesteck mit Durchfluss-Regler und schließlich dem gelegten Zugang verbunden. Die Durchfluss-Geschwindigkeit wird dann mithilfe des Durchfluss-Reglers reguliert und eingestellt.

Bei einer Druckinfusion wird zusätzlich Druck auf die Infusion ausgeübt, um schnelle Flussraten zu erreichen. Klassischer Indikation in der Notfallmedizin wäre der Volumenmangelschock.

Unterschiedliche Infusionsbestecke

Infusionsbestecke werden den jeweiligen Indikationen angepasst. Es gibt gefärbte Infusionsbestecke für lichtempfindliche Infusionslösungen, Infusionsbestecke mit Bakterienfiltern und Infusionsbestecke mit erhöhter Schlauchlänge für eine sichere Verbindung von Infusionen mit dem Zugang, sollte mehr Platz benötigt werden. Auch flexible Kombinationssysteme für Druck- und Schwerkraftinfusion sind mittlerweile erhältlich und werden erfolgreich im klinischen Alltag eingesetzt.   

Nasalzerstäuber

Nasalzerstäuber sind größtenteils konische Aufsätze für Spritzen und für den Einmalgebrauch geeignet. Der Nasalzerstäuber wird dann auf eine entsprechende Spritze aufgesetzt. Durch den Einsatz dieser Aufsätze kann eine nasale Medikamentengabe erfolgen, die nichtinvasiv und atraumatisch verläuft.

Arten von Infusionen und ihre Einteilung

Es gibt verschiedene Arten von Infusionen. Sie werden nach Zugang, Dauer und Adäquatheit der Infusion eingeteilt. Man unterscheidet folgende Infusionen: 

Zugangsweg

Dauer der Infusion

Adäquatheit der Infusion

Subkutane Infusion

Kurzinfusion

Unterinfusion

Intravenöse Infusion

Dauerinfusion

Überinfusion

Intraarterielle Infusion

 

 

Intraossäre Infusion

 

 

Rektale Infusion

 

 


Im klinischen Alltag und im Rettungsdienst werden meist intravenöse Infusionen für die schnell wirksame Medikamentengabe verwendet. Subkutane Infusionen zum Ausgleich bei Flüssigkeitsmangel sind eher im pflegerischen Bereich anzutreffen. Eine intraossäre Infusion wird in der Notfallmedizin eingesetzt, wenn kein intravenöser Zugang gelegt werden kann, beispielsweise bei Verbrennungsopfern oder Säuglingen. Dabei wird über einen speziellen Zugang, die Infusion direkt in das Knochenmark geleitet wird.

Arten von Infusionen und Anwendungsmöglichkeiten

Bei einer Infusion werden speziellen Infusionslösungen über ein Infusionsbesteck, überwiegend eine Venenverweilkanüle, am Patienten verabreicht. Infusionen sind bei vielen Krankheitsbildern, in der Notfallmedizin und zur akuten Behandlung notwendig und helfen, Flüssigkeits- und Salzhaushalt des betroffenen Patienten zu stabilisieren und zu normalisieren. Die Infusion sollte nicht mit der Transfusion verwechselt werden, bei der dem Patienten Blutprodukte, beispielsweise Spenderblut, rote Blutkörperchen oder Blutgerinnungseiweiße verabreicht werden.

Art der Infusion

Mögliche Indikation

NaCl-Infusionslösungen

Flüssigkeitsmangel

Elektrolytlösungen

Mineralstoffmangel

Glukoselösungen

Unterzuckerung

Ernährungslösungen

Künstliche Ernährung

Medikamentöse Lösungen

Akute Therapie mit löslichen Medikamenten


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